mai2014

Der Fa­mi­lie Mo­ha­med S. und Ngo B. mit ihrem 4-​jäh­ri­gen Kind droht am 8. Mai 2014 die Zwangs­räu­mung durch die städ­ti­sche Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft GE­WO­BAG.
Der Räu­mungs­ti­tel wurde im Jahr 2011 er­wirkt und be­zieht sich auf einen 2mo­na­ti­gen Ver­zug der Miet­zah­lung, wel­cher durch die Um­stel­lung auf Grund­si­che­rung ent­stan­den ist. Wei­te­re Miet­schul­den ent­stan­den, weil das Job­cen­ter zu wenig Miete zahl­te, was erst vor dem So­zi­al­ge­richt durch­ge­setzt wer­den muss­te. We­ni­ge Tage vor dem ers­ten Räu­mungs­ter­min im April 2013 pro­tes­tier­te das Bünd­nis „Zwangs­räu­mung ver­hin­dern“ und die GE­WO­BAG setz­te die Räu­mung aus. Im Fol­gen­den wur­den zwi­schen der GE­WO­BAG und Mo­ha­med Ver­ein­ba­run­gen ge­trof­fen. Die Fa­mi­lie hat ihre Miete seit­dem pünkt­lich und re­gel­mä­ßig ge­zahlt. Trotz­dem setzt die GE­WO­BAG nun auf die Räu­mung.

Damit macht sich der Senat nun zum ersten Mal auch direkt und nicht nur vermittelt über die Eigentumsordnung und die Repressionsorgane für Zwangsräumungen verantwortlich.

Kommt zur Blockade!

Do. // 08.​05.​2014 // 8.​00 Uhr // Hof­acker­zei­le 2A
13627 Ber­lin-​Char­lot­ten­burg // U Ja­kob-​Kai­ser-​Platz

Am Dienstag gibt es bereits ein Vor­be­rei­tungs­tref­fen: 6.5., 19 Uhr // Ne­wYorck im Be­tha­ni­en // Ma­ri­an­nen­platz 2A // Kreuz­berg

Gegen Staat, Jobcenter und Zwangsräumungen!

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